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Wie kann sich die Stigmatisierung des Cannabiskonsums auf die Zugänglichkeit von Cannabinoid-Therapien auswirken? Die Stigmatisierung des Cannabiskonsums kann die Zugänglichkeit von Cannabinoid-Therapien erheblich beeinträchtigen, indem sie die öffentliche Wahrnehmung, die Einstellung von Gesundheitsdienstleistern und die politischen Rahmenbedingungen beeinflusst. Eine negative Wahrnehmung von Cannabis kann Patienten von Cannabinoid-Behandlungen abhalten, selbst wenn sie davon profitieren könnten. Gesundheitsdienstleister zögern möglicherweise auch, Cannabinoid-Therapien zu empfehlen, weil sie rechtliche oder berufliche Konsequenzen befürchten. Darüber hinaus kann Stigmatisierung politische Entscheidungen beeinflussen, die den Zugang zu Cannabinoid-Produkten einschränken und so die Verfügbarkeit für bedürftige Patienten begrenzen. Die Bekämpfung von Stigmatisierung durch Aufklärungs- und Sensibilisierungskampagnen ist unerlässlich, um den Zugang zu Cannabinoid-Therapien zu verbessern und deren legitime therapeutische Anwendung zu fördern (Zolotarev et al., 2022).