Welche Auswirkungen hat der Cannabinoidkonsum auf Personen mit bestehenden psychischen Erkrankungen?
Welche Auswirkungen hat der Cannabinoidkonsum auf Personen mit psychischen Vorerkrankungen? Die Auswirkungen des Cannabinoidkonsums auf Personen mit psychischen Vorerkrankungen sind komplex, da Cannabinoide die Symptome je nach individuellen Umständen sowohl lindern als auch verschlimmern können. Einige Studien deuten darauf hin, dass Cannabinoide, insbesondere CBD, bei Erkrankungen wie Angstzuständen und PTBS therapeutische Vorteile bieten können, indem sie Entspannung fördern und Übererregung reduzieren. Umgekehrt können hohe THC-Dosen bei anfälligen Personen Angstzustände auslösen oder psychotische Symptome verschlimmern. Daher ist ein personalisierter Ansatz bei der Erwägung von Cannabinoidtherapien für Menschen mit psychischen Erkrankungen entscheidend, was die Bedeutung einer sorgfältigen Überwachung und der Zusammenarbeit mit psychiatrischen Fachkräften unterstreicht (Fischer et al., 2020).