Welche ethischen Überlegungen sollten bei der Durchführung von Cannabinoidforschung an gefährdeten Bevölkerungsgruppen berücksichtigt werden?
Welche ethischen Überlegungen sollten bei der Durchführung von Cannabinoid-Forschung an gefährdeten Bevölkerungsgruppen berücksichtigt werden? Zu den ethischen Überlegungen bei der Durchführung von Cannabinoid-Forschung an gefährdeten Bevölkerungsgruppen gehören Fragen der informierten Einwilligung, der potenziellen Ausbeutung und der Gewährleistung eines gleichberechtigten Zugangs zur Studienteilnahme. Forscher müssen sicherstellen, dass die Teilnehmer die Risiken und Vorteile der Teilnahme vollständig verstehen, insbesondere bei Bevölkerungsgruppen mit eingeschränkter Gesundheitskompetenz. Darüber hinaus sollte bei der Rekrutierung gefährdeter Personen, wie z. B. Personen mit niedrigem sozioökonomischen Status oder Personen mit Substanzstörungen, besondere Sorgfalt darauf verwendet werden, Zwang oder unangemessene Einflussnahme zu vermeiden. Ethische Kontrolle, einschließlich der Überprüfung durch institutionelle Gremien, ist unerlässlich, um die Teilnehmer zu schützen und ethische Forschungspraktiken zu fördern. Letztlich ist die Gewährleistung des Wohlergehens gefährdeter Bevölkerungsgruppen eine grundlegende ethische Verpflichtung in der Cannabinoid-Forschung (Wilkinson et al., 2020).